Denn durch sein eigenes Sterben hat
Jesus die Macht des Todes gebrochen, und jeder, der glaubt, hat teil an dieser
Wirklichkeit. Jesus öffnet allen den Weg, den er selbst gegangen ist!
Am Sonntag, dem 20 Februar rief der Herr nach langer Krankheit unseren lieben
Pater Benedikt (Elmar) Hermesdorff OSB
im
Alter von 87 Jahren zu sich, um mit ihm in der ewigen Herrlichkeit das
Halleluja anzustimmen.
Pater Benedikt wurde am 16. August 1923 als Sohn des Bankbeamten Theodor Hermesdorff und seiner Ehefrau Elisabeth in Koblenz geboren. Seine Jugend war geprägt von der familiären Harmonie und durch die Teilnahme am kulturellen Leben. Das Abitur machte er am Augusta-Gymnasium in seiner Heimatstadt.
Nachdem er ein Semester Medizin in Bonn studiert hatte, wurde er 1943 zum Militär eingezogen, wo er drei Jahre seines Lebens verbrachte. Insbesondere in dieser Zeit war bei ihm der Wunsch gereift Benediktiner zu werden. Er besuchte die Abtei in Maria-Laach, wo er das benediktinische Leben kennenlernte. Am 16. Dezember 1946, dem Gaudete Sonntag, begann er dann sein Noviziat in der Abtei St. Matthias in Trier.
1949 kam er dann unter der Leitung von Abt Dr. Petrus Borne mit einigen Mönchen aus St. Matthias nach Tholey, um unsere durch den Krieg schwer gezeichnete Abtei wieder zu errichten. Am 24. Mai 1950 legte er seine Feierliche Profess ab und wurde ein Jahr später durch Weihbischof Dr. Bernhard Stein zum Priester geweiht. In diesem Jahr hätte er sein 60. Priesterjubiläum gefeiert.
Das Leben von Pater Benedikt war geprägt vom Pflichtbewusstsein in der klösterlichen Gemeinschaft und von seiner großen Liebe zu Gott, unserem Vater.
Das Requiem mit anschließender Beerdigung ist am
Mittwoch den 23 Februar, 14:30 Uhr in der Abteikirche in Tholey
Die Totenvesper und den Rosenkranz beten wir am Dienstag um 18:00 Uhr.
Benediktinerabtei St. Mauritius e.V., Im Kloster 11, 66636 Tholey
Auf Wunsch des Verstorbenen bitten wir anstelle von Kranz- und Blumenspenden um eine Spende zugunsten der Benediktinerabtei St. Mauritius e.V. Tholey, Konto Nr. 57505 bei der Kreissparkasse St. Wendel, BLZ 592 510 20
Dieses Jahr steht die Saargemünder Fasenacht ganz im Zeichen der Karnevalshochburg Köln. Ihr diesjähriges Motto lautet Sarreguemines grüßt Köln, und auf dem Plakat der Société Carnevalesque sieht man u.a. eine Zeichnung des Kölner Doms. Ich möchte dies zum Anlass nehmen, hier kurz einige Grundbegriffe des kölschen Karnevals anzusprech
Der Narrenruf Kölle Alaaf Der Narrenruf „Kölle Alaaf“ kommt möglicherweise von „All‘ aaf“, „alles ab“, was vielleicht bedeutet, dass Köln alles abhängt, alles hinter sich lässt. Das kann man im Sinne von Köln ist am besten, oder im Sinne von Köln vergisst alles, alles fällt von ihr ab, verstanden werden. In Koblenz heißt es dann Kovelenz Olau, was möglicherweise von „Halleluja“ oder von „Hölle auf“ abzuleiten ist.
D’r Nubbe Die Nubbelverbennung findet dienstags um Mitternacht statt. Der „Nubbel“ ist mit einem alten Anzug bekleidete Strohpuppe. Mit der Verbrennung der Sühnegestalt gehen alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf. Nicht die Menschen sind schuld, sondern der Niemand "Nubbel".
D‘r Jeck „Jeck“ kann im allgemeinen Sprachgebrauch „Spinner“ bedeuten, im Karneval bezeichnet der Begriff aber eine Frau oder einen Mann, welche/r aktiv am Karneval teilnimmt. Je nach Kontext ist der Begriff posiv oder negativ konnotiert. Er kann tadelnd oder liebevoll bis anerkennend gebraucht werden. Es gibt inzwischen auch die Begriffserweiterung in den Bereich „Fan“ oder „Anhänger“, im Sinne von „Formel 1-Jeck“.

D’r Zoch Der wichtigste Moment in der närrischen Zeit ist d’r Zoch, der Rosenmontagszug (la cavalcade). D’r Zoch ist der größte Karnevalsumzug Deutschlands. Es werden dabei jährlich ungefähr 150 Tonnen Süßigkeiten und Geschenke (700.000 Tafeln Schokolade, 22.000 Schachteln Pralinen und 300.000 Sträuße) in die Zuschauer geworfen. Am Ende des Zuges kommt das Dreigestirn mit Prinz, Bauer und Jungtfrau. Bauer und Jungfrau stehen auf einem gemeinsamen Wagen, der Prinz dagegen hat einen eigenen. Hierbei ist die Reihenfolge genau festgelegt: Bauer und Jungfrau werden von der Ehrengarde begleitet, dann folgt die Prinzengarde und dann der Prinz im letzten Wagen des Zuges. In den Wochen vor dem Rosenmontag organisieren die Karnevalsvereine Kappensitzungen und Bälle mit Funkenmariechen, Büttenrednern und Musikgruppen wie den Plattföös. Davon unterscheidet man den Straßenkarneval. Er findet unorganisiert in Kölns Straßen und Kneipen statt, und zwar zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch.
De Schull- un Veedelszöch Am Karnevalssonntag ziehen die Schull- un Veedelszöch, auch Veedelszög genannt durch das Stadtzentrum. An den Schullzöch (cavalcades des écoliers) nehmen Dutzende Schulen aus Köln teil, an den Veedelszög (cavalcades des quartiers) nehmen Nachbarschaftsvereine und Vereine und Verbände aus einzelnen Stadteilen teil.
Peter Lang